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Der Capitano ist wieder an Bord


Wichtig für die HSG Neudorf/Döbeln: Thomas Händler hat seine Baupause beendet.

Döbelner Anzeiger, 11.03.2013

Es geht aufwärts! Die Sachsenligahandballer der HSG Neudorf/Döbeln haben den zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Durch ein 27:23 (14:11) gegen den Zwönitzer HSV haben sich die Schützlinge von Trainer Sven Kretzschmar drei Spieltage vor Saisonabschluss immerhin ein Polster von drei Punkten auf einen Nichtabstiegsplatz geschaffen. Aber nicht nur das stimmt hoffnungsvoll für die entscheidende Phase im Kampf gegen den Abstieg, sondern das gesamte Auftreten.
Ein Name, der mit diesem leichten Aufwind bei den Neudorf/Döbelnern ganz gewiss zu tun hat: Thomas Händler. Das Neudorfer Eigengewächs hat seine Handballpause aufgrund eines Eigenheimbaus beendet, und führt mit seiner unnachahmlichen Präsenz Regie im Spiel der Muldenstädter. Im Angriff hebt er die Hand, zeigt die Varianten an – und die Mitspieler akzeptieren, dass der Routinier diese Ansagen macht, lassen sich mitreißen. „Dazu bin ich doch auch da“, sagt Händler, und freut sich nach Spielschluss sichtlich, dass seine Mannschaft die zwei Punkte gebucht hat. Wenn nicht, wäre das zwar kein Weltuntergang gewesen, aber mit drei Punkten Vorsprung lassen sich die verbleibenden Aufgaben leichter angehen.
Ob sein Einsatz, erst der dritte nach der Pause, etwas damit zu tun hätte, dass die Mannschaft zu ihren Wurzeln zurückfindet, wollte der 35-Jährige nicht bestätigen. „Es sind doch auch noch die anderen dabei, die genau so einen großen Anteil am Sieg haben“, sagt er. Zum Beispiel Enrico Scheunert, der Rückhalt einer geschlossenen und mit viel Herz kämpfenden Mannschaft. Vier gehaltene Siebenmeter und zahlreiche Glanzparaden, gerade als sich das Spiel beim 23:23 zu drehen schien, da aufgrund von Zeitstrafen teilweise nur noch drei oder vier Neudorf/Döbelner auf der Platte standen, war das „Scheunert-Tor“ wie vernagelt. Oder Alexander Bairich, der sechsmal traf, ein sich bis zu seinem Spielausschluss bedingungslos in den Dienst der Mannschaft stellende Sebastian Blech oder ein an diesem Tag sehr diszipliniert aufspielender Karl Hälsig, der ohne Zeitstrafe blieb – die Neudorf/Döbelner haben sich so präsentiert, wie es die 250 Fans von ihnen erwarteten. Und so mussten die Zwönitzer, die sich als sportlich sehr faire Verlierer erwiesen, erleben, wie die Döbelner Stadtsporthalle vielleicht noch nicht zu einer Festung, aber zumindest wieder zu einer Burg wurde.
Stehend und rhythmisch klatschend begleiteten die Zuschauer die Endphase des Spieles, feierten ihre Jungs nach Abpfiff begeistert. In dieser Form hat es das lange nicht mehr gegeben. Dass das so bleibt, hoffen auch Thomas Händler und Sven Kretzschmar. „Die Zuschauer waren endlich mal wieder eine Macht, das macht Hoffnung für die Zukunft, das kann so weitergehen. Und vielleicht gelingt es uns ja schon in Görlitz, den Klassenerhalt perfekt zu machen“, sagt der Coach und lobt seinen Routinier: „Mit seiner Erfahrung hilft er uns unheimlich weiter, die anderen Spieler sind froh, dass er wieder da ist!“

HSG Neudorf/Döbeln: Halwaß, Scheunert, Koy, Seefeld (1), Bairich (6), Weber (6/2), Händler (4/1), Voigt, Schumann (1), Blech (1), Fritzsche (5), Hälsig (2), Henoch (1). SR: Kotte (TSV Dresden)/Ritter (SSV Heidenau). Zu: 250.
Von Dirk Westphal und Frank Korn.



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