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Alles drin im ewig jungen Duell




Döbelner Anzeiger, 27.10.2015

VON DIRK WESTPHAL

Die Neudorf/Döbelner und die Kamenzer lieferten sich ein packendes Spiel mit einem letztendlich gerechten Ausgang.

Es bleibt dabei. Wenn in der Sachsenliga die HSG Neudorf/Döbeln und der HVH Kamenz aufeinandertreffen, gibt es packende Handballkost zu erleben. So auch am Sonntag vor 400 Fans in der Döbelner Stadtsporthalle, die nach äußerst spannendem Spielverlauf ein 25:25 (12:13)-Unentschieden zu sehen bekamen.

Im ersten Durchgang verbuchten die Gastgeber einen guten Start, verspielten dann jedoch eine zwischenzeitliche Führung und lagen aufgrund zu vieler ausgelassener Chancen zur Pause mit einem Treffer zurück. Nach dem Wechsel gingen die Neudorf/Döbelner mit 18:15 in Führung, vermochten diese aufgrund verworfener Chancen und Siebenmeter und einiger unglücklicher Schiedsrichterentscheidungen jedoch nicht auszubauen. So gerieten die Mittelsachsen in Rückstand und mussten sich die Punkteteilung in den Schlusssekunden schwer erarbeiten. Spielertrainer Steve Böttger sagte: „Danken möchten wir Marko Hack aus der zweiten Mannschaft, der eine tolle Leistung gezeigt hat, und auch Thomas Händler für seine Hilfe.“ Nach dem Ende seiner Karriere stellte sich der ehemalige Kapitän am Sonntag aufgrund von Verletzungssorgen der Mannschaft zur Verfügung. Im Anschluss an das Spiel unterhielt sich der DA mit dem 35jährigen Spielmacher.

Thomas Händler, nach Sebastian Blech sind Sie der zweite Spieler, der aufhören wollte und nun in die Mannschaft zurückgekehrt ist. Bleibt das so?
Der Blechi hat ja nie aufgehört (lacht). Aufgrund der Verletztensituation fehlt uns mit Tim Voigt ein Mittelspieler. Damit wir Alex Winkler mehr im Rückraum einsetzen können, war es die Alternative, dass ich noch einmal mitgemacht habe.

Nur diesmal oder auch weiter?
Das wird die Situation ergeben. Eigentlich nicht. Aber wenn man so lange dabei war, steht man auch zur Verfügung, wenn Not am Mann ist.

Sie haben gespielt, als ob Sie nicht weg gewesen wären?
Das könnte am Training liegen, in dem ich seit mehreren Wochen wieder stehe.

Die Spiele gegen Kamenz sind Duelle, welche Ihre Karriere begleitet haben. Was sagen Sie diesem Spiel?
Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Man hat gemerkt, dass, sobald eine Mannschaft Fehler macht, diese sofort bestraft wurden. Es ging hin und her. Zwei oder sogar dreimal haben wir uns in der letzten Viertelstunde aus der Misere gerissen, weil jeder für den anderen da war. Alle Spieler sind ans Limit gegangen. Und am Ende ist diese Punkteteilung vielleicht gar nicht unverdient. Aber es war wie immer gegen Kamenz: Ein Spiel mit vielen Nickeligkeiten, mit viel Körperkontakt. Das ist das, was die Partie immer ausgemacht hat, die, obwohl wir geografisch so weit auseinander liegen, fast schon ein Derby ist. Der Charakter war wieder da und es ist schön für das Publikum, lange ein so spannendes Spiel zu sehen. Wir hatten am Ende noch etwas vor, aber das hat eben nicht geklappt.

Ist bei Ihnen die Freude über den Punkt größer, oder auch der Ärger über Ihren Ballverlust, der zwischenzeitlich noch einmal zu einem Zwei-Tore-Rückstand führte?
Grundsätzlich bin ich positiv und sage: Lieber den Punkt gewonnen statt diesen über einen Konter noch einzubüßen. Nach wie vor lautet das Motto, die Punkte im Eichhörnchenprinzip zu sammeln. Die Tabelle zeigt, dass alles dicht bei dicht liegt. Also auch ein Punkt kann den Ausschlag geben. Wichtig ist, dass wir etwas mitgenommen haben und die Formkurve im Vergleich zum Görlitz-Spiel deutlich nach oben zeigt. Deshalb: Immer Punkt gewonnen!

Ihnen hat Ihr Auftritt also Spaß gemacht?
Man kann nicht mit einem Lächeln über den Platz laufen, die Konzentration muss hoch bleiben. Aber es ist schon beeindruckend, vor der Kulisse, wenn alle stehen und klatschen, zu spielen. Das ist immer noch etwas Besonderes!

HSG Neudorf/Döbeln - HVH Kamenz25:25 (12:13)

HSG Neudorf/Döbeln: Halwaß, Hack, Winkler (10/1), Bairich (4/1), Hauck (1), Händler (1), Schumann, Blech (2), Rudolph (4), Hermann, Schuster, Böttger (3). SR: Reimann/Unger (SC Magdeburg). Zu: 400.




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