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Befreiungsschlag mit Vorgeschichte




Döbelner Anzeiger, 02.12.2015

Von Dirk Westphal

Eine Woche vorm Derby standen die Frauenmannschaften der HSG Neudorf/Döbeln und des VfL Waldheim ohne Trainer da.

Duplizität der Ereignisse bei den Sachsenligateams der Region. Eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Kreisderby standen die HSG Neudorf/Döbeln und der VfL Waldheim 54 ohne Verantwortliche da. Erst hatten sich André Hein und der VfLWaldheim getrennt, dann war in Döbeln Bernd Berthold zurückgetreten. Keine leichte Situation zu diesem Zeitpunkt. Und während bei der HSG mit Daniel Reddiger der neue Mann am Sonntag bereits auf der Bank saß, schaute sich Marc Süße, der am Montag das Traineramt in Waldheim übernimmt (DA berichtete), das Geschehen zunächst noch von der Tribüne an. Was er da sah, konnte ihm allerdings weniger gefallen als seinem Gegenüber, denn die Neudorf/Döbelner Frauen schafften mit einem 35:21 (19:9)-Sieg einen Befreiungsschlag und schlossen nach Punkten zu den Zschopaustädterinnen auf.

In einem fairen Spiel dominierten die Gastgeberinnen von Anfang an und ließen den ohne Spielmacherin Nicole Natzschka antretenden Waldheimerinnen im ersten Durchgang nicht die Spur einer Chance. Ein Zehn-Tore-Pausenvorsprung war der verdiente Lohn und praktisch die Vorentscheidung. Im zweiten Abschnitt schalteten die Gastgeberinnen dann einen Gang zurück, ohne allerdings die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Der neue HSG-Trainer wechselte gegen den Lokalrivalen, der sich nach Kräften gegen ein Debakel stemmte, durch und gab auch den Anschlusskadern eine Einsatzchance, ohne dass der 35:21-Sieg in Gefahr geriet.

„Es war eine super geschlossene Mannschaftsleistung, aus der man niemanden rausheben kann. Ich denke, die Mädels haben das gezeigt, was sie schon immer können. Sie haben befreit aufgespielt und genau das gemacht, was wir in der kurzen Trainingszeit besprochen hatten. Eben, dass sie sich wieder auf die Basis besinnen. Und das hat gereicht.“ Dagegen musste VfL-Interimstrainer Thomas Berger resümieren, dass seine Mannschaft über die gesamten 60 Minuten nicht ihr Leistungsvermögen abrufen konnte. „Neudorf war bissiger, überlegen und hat verdient gewonnen“, sagte er dem Döbelner Anzeiger nach dem Spiel. Entsprechend hat Marc Süße erkannt, wo er ab der kommenden Woche ansetzen muss. „Ich habe eine verunsicherteWaldheimer Mannschaft gesehen, die am Mittwoch in der einzigen Trainingseinheit der Woche aufgerichtet werden muss“, sagte er und fügte an: „Es gilt, den Frauen wieder Sicherheit und Spaß zu vermitteln!“ (DA/fk)

HSG Neudorf/Döbeln - VfL Waldheim 54 35:21 (19:9)

HSG Neudorf/Döbeln: Ehrenberg, Eichhorn, Ballaman (4), Gebhardt (4), Eisold (3), Faulhaber (2), Laudel (3), Burkhardt (2), Ludwig (5/4), Raasch (1/1), Eichler (2), Röthig (6), Claassen (1), Eberhardt (2). VfL Waldheim54: Gottwald, Seidel, Nahler, Tersarkisianz (2), Kater (5/2), Kuhn, Böhm (2), Wadewitz (2), Zaspel (2), Geißler (5), Rühle, Kirchner (3). SR:Bretschneider/Wendt (TBSV Neugersdorf). Zu:300.




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