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Überlebenswichtiger Heimsieg




Döbelner Anzeiger, 01.03.2016

Sachsenligist Neudorf/Döbeln hat Titelaspirant TSV Radeburg mit 31:28 bezwungen. Das war mit Blick auf die Tabelle auch nötig.

Von Dirk Westphal

Neudorf/Döbeln. Der Kampf gegen den Abstieg aus der Sachsenliga der Männer gestaltet sich äußerst spannend. Wieder einmal. Eine Szenerie, die den Handballern der HSG Neudorf/Döbeln bestens bekannt ist. Lediglich vier Punkte ist Schlusslicht Zwönitzer HSV vom Tabellenachten getrennt. Zum Drittletzten SG Leipzig/Zwenkau ist es ein Zähler. Da es nach Lage der Dinge drei Absteiger geben wird, können sich die Mittelsachsen keinesfalls zurücklehnen. Auch nicht nach dem unbedingt nötigen, sensationellen Heimsieg gegen den Tabellendritten TSV 1862 Radeburg am Sonntagabend in der Döbelner Stadtsporthalle.

Trotz aller Verletzungssorgen, bei den Döbelnern fehlten mit Tim Voigt, Tobias Rudolph und Martin Pratersch drei wichtige Leute, hatte Spielertrainer Steve Böttger gegenüber dem Döbelner Anzeiger unter der Woche geäußert: „Ich habe ein gutes Gefühl!“ Wohl auch, weil seine Mannschaft nach der knappen Niederlage im vorjährigen Sachsenpokalfinale den Gegner diese Saison in der ersten Runde aus dem Wettbewerb geworfen hat. Ein gutes Omen?

Zunächst nicht. In den ersten fünf Minuten gelang den Neudorf/Döbelnern kein Treffer. Sie liefen einem Rückstand hinterher, kamen beim 6:6 aber zum Ausgleich. Kurz vor der Pause schwächten sich die Radeburger durch Rote Karten für Aydin Zahirovic und Robert Dürsel selbst. Ein Fakt, der sich in der zweiten Halbzeit als spielentscheidend herausstellen sollte, da bei den Gästen nur noch ein Feldspieler auf der Bank saß und zusehends die Kräfte und damit die Konzentration schwanden. Zunächst aber liefen die Gastgeber nach einem 13:16-Pausenstand weiter einem Rückstand hinterher, ehe ihnen in der 43. Minute beim Stand von 22:23 erstmals der Anschluss gelang. Und auch wenn der ansonsten nie zu stellende Alex Winkler in dieser Phase zweimal den Pfosten traf, so setzten die Neudorf/Döbelner unter dem Jubel der 400 Fans nach und glichen aus, ehe die Mannschaft in der entscheidenden Phase über sich hinaus wuchs. Michel Perge machte die Dinger von außen rein, der erfahrene André Richter traf aus dem Rückraum mit versteckten Würfen, Torwart Enrico Scheunert brachte den Gegner mit unglaublichen Paraden zur Verzweiflung, Steve Böttger packte den Sieg mit zwei technischen Kabinettstückchen in trockene Tücher und ballte nach dem Schlusssignal beim 31:28 die Fäuste. „Wir konnten frei aufspielen, hatten nichts zu befürchten und haben seit Langem wieder einmal eine ganz starke Mannschaftsleistung gezeigt. Das war mit Blick auf die Tabelle auch nötig. Nächste Woche gegen den Tabellenzweiten Delitzsch stehen wir vor der gleichen Situation, wobei wir in der gleichen Form auch diese Mannschaft ärgern können“, sagte er dem Döbelner Anzeiger und weiter: „Wir müssen nach unten schauen und unsere Spiele gewinnen!“ Und mit dem gestrigen Auftreten sollte das auch gelingen.

HSG Neudorf/Döbeln - TSV 1862 Radeburg31:28 (13:16)

HSG Neudorf/Döbeln: Halwaß, Scheunert, Winkler (10/2), Bairich (2), Händler (1), Hauck, Schumann (1), Blech (4), Herrmann, Böttger (6), Perge (5), Richter (2). SR: Meyer/Petzold (MSV Dresden). Zu: 400




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