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„Und wir haben den Pokal!“




Döbelner Anzeiger, 03.05.2016

Für das zweite Frauenteam der HSG Neudorf/Döbeln ist ein Traum wahr geworden. In Zwenkau holten sie den „Pott“.

Sie sind belohnt worden, die Fans die das kleine Finale um den Bezirkspokal in Zwenkau dem großen in der Döbelner Stadtsporthalle um den Landespokal vorzogen und die Reserve der HSG Neudorf/Döbeln an der Leipziger Peripherie unterstützten. Mit 26:20 gewannen die Mittelsächsinnen gegen die dritte Mannschaft der HSG Rückmarsdorf und konnten nach 60 aufregenden Spielminuten den „Pott“ in die Luft strecken. „Damit ging für die HSG-Mädels am Ende einer tollen Saison ein großer Traum in Erfüllung“, freute sich auch Trainer Gisbert Raasch.

Doch bevor dieser Moment Wirklichkeit wurde, hatte die Mannschaft im Vorfeld drei Pokalrunden überwinden müssen. „Ein wesentlicher Anteil war, dass das Team im Verlaufe der Saison immer stärker zusammengewachsen ist“, so Raasch und weiter: „Es entwickelte sich ein Kader aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Vor allem die Trainingskontinuität seit dem vergangenen Jahr legte einen wichtigen Grundstein für den erkämpften Erfolg.“ So überraschte es auch nicht, dass die Mannschaft im wichtigsten Spiel des Jahres in Bestbesetzung mit reichlich Sachsenligaerfahrung auflief. Die wurde aber auch benötigt, denn bereits im Vorfeld war den Döbelner Verantwortlichen klar, dass nicht nur der ungeschlagene Bezirksklassenmeister hinter dem Gegner steckt. Denn da Sachsenligist Rückmarsdorf I diese Saison in keinem Pokalwettbewerb am Start war, konnte die dritte Mannschaft mit Spielerinnen aus diesen Reihen im Bezirkspokal antreten. Sechs Spielerinnen der Ersten waren dann auch dabei, darunter die Torschützenbeste. Doch das nahmen die Muldenstädterinnen nur zur Kenntnis, denn das Finale stand in den vergangenen Wochen voll im Fokus.

Von Beginn an entwickelte sich ein Pokalendspiel auf Augenhöhe. Anett Klose im Tor parierte gleich den ersten Strafwurf. Im Gegenzug erzielte die HSG II durch Julia Gebhardt den Führungstreffer. Bis zur fünften Minute glichen die Rückmarsdorferinnen aus (2:2). Letztmalig gelang das dem Gegner in der zwölften Minute (5:5). Dann fanden die Neudorf/Döbelnerinnen einen guten Lauf und setzten sich zwischenzeitlich mit vier Toren ab (13:9 /25.). Doch in der Schlussphase fehlte die notwendige Konsequenz und Konzentration. Rückmarsdorf nutzte eine Zeitstrafe gegen die HSG zum Anschlusstreffer (13:12/28.), doch Sabine Schumann markierte den 14. Treffer zum Halbzeitstand von 14:12.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Vor allem die Achse Antje Vogt, Sabine Schumann, Annett Sperling, Ute Möbius, Maria Leuschke und Stefanie Reiche zeigten die stärkste Abwehrleistung der Saison. Da auch das Angriffsspiel konstruktiv verlief, gab es keinen Grund zu wechseln. Die HSG konnte einen Vorsprung von vier bis fünf Toren halten. Kritisch wurde es nochmals knapp vier Minuten vor Schluss durch eine Rote Karte. Seitens des HSG-Trainers wurde eine Auszeit genommen. Er forderte, in den Schlussminuten kühlen Kopf zu wahren.

In dieser Phase kassierte man nur einen Gegentreffer. Nachdem Anett Klose ihren zweiten Siebenmeter und den anschließenden Wurf im großen Stile hielt, drehte das Team nochmals auf. Die treuen Fans auf der Tribüne skandierten schon „Pokalsieger“ und als Stefanie Reiche Sekunden vor Schluss das 26. Tor erzielte kannte der Jubel keine Grenzen. Gisbert Raasch: „So manche Träne war bei den hartgesotten wirkenden Spielerinnen und Trainern zu sehen. Die Party begann in der Halle, fand ihre Fortsetzung bei der Heimfahrt und endete bei einem geselligen Abend im Olympia.“ (DA/raa/dwe)



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