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Ein Sieg der Moral




Döbelner Anzeiger, 24.10.2016

Die Neudorf/Döbelner haben in Hoyerswerda mit vier Toren zurückgelegen. Dennoch nehmen sie die Punkte mit.

Hoyerswerda. Auch wenn der LHV Hoyerswerda auf dem drittletzten Tabellenplatz der Sachsenliga steht, von einem Sieg der Neudorf/Döbelner Handballer bei den Lausitzern war nicht unbedingt auszugehen. Am Ende war der Erfolg mit 24:23 denkbar knapp, aber keinesfalls unverdient. „Meine Mannschaft hat eine sehr geschlossene Leistung gezeigt. Wir haben das Spiel über die Disziplin und den Kampfgeist gewonnen“, zeigte sich HSG-Trainer Michael Schneider zufrieden. „Andere Teams wären bei einem Vier-Tore-Rückstand in der zweiten Hälfte vielleicht eingebrochen, doch wir haben uns nicht beirren lassen und uns wieder herangekämpft“, so Schneider weiter.

Mit dem Anpfiff begann eine sehr ausgeglichene Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. So waren die Tore jeweils hart erarbeitet. Mit 11:11 wurden dann auch die Seiten beim Unentschieden gewechselt.

Aus der Pause kamen die Hoyerswerdaer, die sich in einer Umbruchphase befinden, offenbar besser eingestellt. Sie nahmen das Heft des Handelns in die Hand und konnten sich Schritt für Schritt absetzen. Bei den Neudorf/Döbelnern lief in dieser Phase vor allem im Angriff nicht viel. „Wir haben einige gute Chancen liegen lassen“, so der Trainer. Beim 19:15 betrug die Führung der Heimsieben dann erstmals vier Tore. Bis zum 20:16 hielt dieser Vorsprung der Gastgeber, doch danach fingen sich die Gäste wieder. „Wir haben in der Schlussphase des Spiels eine starke Abwehr mit guten Torhütern gestellt, an der sich die Hoyerswerdaer die Zähne ausgebissen haben“, lobte Michael Schneider. Das hatte zur Folge, dass das Angriffsspiel der Hoyerswerdaer immer mehr zerfiel. Zudem befassten sich die Gastgeber mehr mit den Entscheidungen der Schiedsrichter.

Beim 21:21 waren die Döbelner wieder dran und wollten nun unbedingt etwas mitnehmen. Die LHV-Akteure wirkten dagegen verunsichert. 30 Sekunden vor Schluss gingen die Gäste mit 24:23 in Führung. Zumindest ein Punktgewinn lag nun greifbar nahe. Doch am Ende wurden es sogar zwei Zähler, weil die Gastgeber ihren letzten Angriff mit einem technischen Fehler vergaben.

Trainer Michael Schneider hatte gehofft, dass sein Team das im Training erarbeitete umsetzen kann. Dass es am Ende so gut funktionierte, sei umso besser. „Jeder Punkt, den man in dieser ausgeglichenen Sachsenliga holt, ist Gold wert“, so Schneider.

LHV Hoyerswerda – HSG Neudorf/Döbeln 23:24 (11:11)

HSG Neudorf/Döbeln: Scheunert, Löffler, Pratersch (5), Winkler (5/3), Bairich (1), Strehle (3), Blech (1), Doberenz (1), Rudolph (1), Herrmann, Böttger (4), Grafe (1), Voigt (1), Schuster (1).

Schiedsrichter: Kirmse/Ringling (Germania Zwenkau).




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