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Die komprimierte Liga




Döbelner Anzeiger, 09.01.2017

In der Sachsenliga der Männer ist vorn und hinten alles klar. Dazwischen aber streiten sich zehn Teams um die Plätze.

Vorn ist alles klar und hinten auch. Der Tabellenführer der Handball-Sachsenliga der Männer, HC Elbflorenz, blickt auf 22:0 Punkte und steht damit praktisch nach der Hinrunde als Titelträger fest. Schlusslicht SV Plauen-Oberlosa II dagegen rangiert mit 0:22 Punkten allein auf weiter Flur am Tabellenende und ist wohl nicht mehr zu retten. Dazwischen allerdings hat sich die Liga in dieser Saison zusammengeschoben. So ist für zehn Teams, wenn nicht alles, aber immer noch vieles möglich. Und mittendrin in diesem Getümmel befinden sich die Handballer der HSG Neudorf/Döbeln, deren Blütenträume allerdings noch nicht vollends reiften.

Nach der Hinrunde steht der HC Elbflorenz 2010 II (1./22:0) als souveräner Herbstmeister unangefochten und ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die Dresdener sind damit den Vorschusslorbeeren in der Saisonprognose eindrucksvoll gerecht geworden und haben ihre eigene Zielstellung (Platz 1 bis 3) bisher in die Tat umgesetzt. Der Spitzenreiter hat für die Rückrunde alles selbst in der Hand. Gelingt es ihm, ohne Schwächephasen weiter so konstant aufzuspielen, dann dürfte er auch am Saisonende ganz oben stehen.

Seine ärgsten Verfolger TSV 1861 Radeburg (2./15:7) und Oberligaabsteiger HC Einheit Plauen (3./14:6) – die Plauener haben noch ein Nachholspiel am 8. Januar in Cunewalde zu bestreiten und können mit dem zu erwartenden Sieg den Platz noch mit Radeburg tauschen – sind punktemäßig schon etwas weit weg und können aus eigener Kraft den Titelkampf nicht mehr entscheiden. Sie werden sich wohl mit dem SV Koweg Görlitz (4./14:8) und eventuell auch noch der SG Leipzig/Zwenkau (5./13:9) um die Plätze nach den Elbflorenzern streiten. Mit dieser Reihenfolge zur Saisonhalbzeit haben sich mit Elbflorenz, Radeburg und auch Görlitz diejenigen in der oberen Tabellenregion behauptet, die auch dort zu erwarten waren. Leipzig/Zwenkau hat den Aufwärtstrend der vorjährigen Rückrunde fortgesetzt und angenehm überrascht.

Mit soliden Leistungen und ausgeglichener Bilanz hat der HVH Kamenz (6./11:11) die Hinrunde abgeschlossen. Für den HVH kann es in der Rückrunde sowohl noch weiter nach oben gehen, es besteht aber auch die Gefahr, wieder in untere Regionen abzurutschen.

Es folgen fünf Mannschaften, die Kopf an Kopf liegen und nicht nur zu Kamenz keinen uneinholbaren Rückstand haben. Nur vier Punkte liegen zwischen Rang sechs und zehn. Der amtierende Vizemeister LHV Hoyerswerda (7./10:12) erwischte einen ganz schwachen Saisonstart, hat sich zuletzt aber wieder stabilisiert und sollte sich aus dem Kreis der abstiegsgefährdeten Mannschaften verabschieden. HSG Neudorf/Döbeln (8./9:13), Aufsteiger HSG Riesa/Oschatz (9./9:13), EHV Aue II (10./7:15) und HV Oberlausitz Cunewalde (11./6:14) müssen in der Rückrunde verstärkt auf Punktejagd gehen, um nicht bis zum letzten Spieltag in den Abstiegskampf um Platz elf verwickelt zu sein. Der zweite Aufsteiger SV Plauen-Oberlosa 04 II (12./0:22) blieb gänzlich ohne Erfolgserlebnis und es ist kaum damit zu rechnen, dass er sich noch vom letzten Tabellenplatz nach oben bewegen kann. Da müssten schon mehrere Wunder zusammenkommen.

Die HSG Neudorf/Döbeln hat das Kunststück fertiggebracht, nun schon zum dritten Mal in Folge eine Halbserie mit 9:13 Punkten abzuschließen. Auch eine Kontinuität, die aber gefährlich ist, wie die Vorsaison zeigte. „Es ist nicht alles gelaufen, wie wir uns das gedacht haben. Besonders ärgerlich dabei erscheint, dass man einige Spiele knapp verloren hat und nicht immer die Leistung abgerufen wurde, zu der wir in der Lage sind, was wir auch mehrfach demonstriert haben“, resümierte der Sportliche Leiter und Linksaußen, Steve Böttger. So müssen in der Rückrunde wieder einmal mehr Punkte geholt werden. Dazu lassen die Ansetzungen allerdings auch berechtigte Hoffnungen zu, wenn die Mannschaft ihr vorhandenes Leistungsniveau abruft. Die unmittelbaren Tabellennachbarn aus Aue und Cunewalde kommen in die Stadtsporthalle und diese Spiele müssen einfach gewonnen werden. In Aue gab es im Hinspiel ein Remis und in Cunewalde die nun schon obligatorische, wenn auch vermeidbare, Niederlage. Heimische Punktverluste gegen diese beiden Kontrahenten wären demnach sehr schmerzlich. Auch Leipzig/Zwenkau, Oberlosa, Hoyerswerda und Kamenz gastieren in Döbeln und sind mit einer optimalen Leistung lösbare Aufgaben. Die alte Heimstärke ist gefragt und dann müsste es auch mit dem Klassenerhalt klappen. Das Trainerteam bescheinigt der Mannschaft Verbesserungen gegenüber der Vorsaison und das sollte sich weiter ergebnismäßig auch niederschlagen. Auswärts wurden bisher fünf Punkte geholt und damit schon einer mehr als im vergangenen Spieljahr. Das darf ebenfalls als gutes Omen betrachtet werden.



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