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Neudorf/Döbelner erkämpfen Teilerfolg




Döbelner Anzeiger, 24.01.2017

Im Spiel gegen Leipzig/Zwenkau wachsen die HSG-Spieler in der Schlussphase über sich hinaus. Vorher aber lassen sie viel liegen.

Ein Spiel mit Vorgeschichte. Die vergangenen drei Begegnungen gegen die Spielgemeinschaft Leipzig/Zwenkau haben die Sachsenligahandballer der HSG Neudorf/Döbeln verloren. Unter anderem das letztjährige Landespokalfinale. Entsprechend tief saß vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen der Stachel, zudem sie im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigen. Mit einem 21:21 (9:9) holten die Schützlinge von Michael Schneider am Ende zumindest einen schwer erkämpften Teilerfolg.

Bei der aktuellen Tabellenkonstellation war dieser allerdings zu wenig, denn da mit der HSG Riesa/Oschatz und dem EHV Aue direkte Kontrahenten ihre Spiele gewonnen haben, rutschten die Mittelsachsen auf den drittletzten Platz zurück.

„Man freut sich darüber, dass man ein Tor gemacht hat, und ärgert sich, dass es am Ende nicht für einen Sieg gereicht hat“, resümierte Youngster Toni Faß, der sich kurz vor Ende am Kreis in Szene setzte und den umjubelten Ausgleich erzielte. „Das ganze Team hat gewollt, das hat man gesehen. Und wenn der letzte Ball reingegangen wäre, hätte sich die Mannschaft für eine bärenstarke zweite Hälfte belohnt. So ist es nur das Unentschieden, aber es ist dennoch enorm stark erkämpft.“ Auch Trainer Michael Schneider zeigte sich froh über den Zähler. „Wenn man den Spielverlauf sieht, kann man extrem froh sein, dass wir den Punkt mitnehmen. Wir haben uns zeitweise zu harmlos im Angriff gezeigt, haben zu viele Bälle weggeworfen. Das muss man ganz klar sagen. Normalerweise verliert man so ein Spiel.“

Schneider bezieht sich dabei auch auf den Rückstand von 15:19 in der 54. Minute, als praktisch alle Messen gesungen waren. Doch die Leute, die auf der Platte standen, bewiesen, laut Schneider, eine Top-Moral. „Prinzipiell aber bin ich an diesem Tag mit dem Abschluss nicht zufrieden. Die Abwehr war OK, mit 21 Gegentoren kann man voll mit leben, aber vorn haben wir die Sachen, die wir rausspielen, nicht rein gemacht und dazu noch überhastet geworfen. Und das ist einfach ärgerlich“, so Schneider. Genau dies zog sich wie ein roter Faden durch die 60 Minuten bis in die letzten Sekunden des Spiels. In denen sorgte zunächst ein Ballverlust von Ivo Doberenz dafür, dass die Gäste nochmals in Ballbesitz kamen und dann blieb Alexander Bairichs abschließender Wurf in der Deckung der Gäste hängen. (DA/fk)

HSG Neudorf/Döbeln - SG Leipzig/Zwenkau 21:21 (9:9)

HSG Neudorf/Döbeln: Scheunert, Löffler, Bairich (1), Händler (5/4), Strehle (2), Schumann (1), Blech (1), Doberenz 82), Rudolph (4), Herrmann, Böttger (1), Grafe (2), Voigt, Faß (2). SR: Becker (HV Grüna)/Seltmann (HC Glauchau/Meerane). Zu: 350.



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