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Döbelner Anzeiger, 14.12.2017

In den ersten 20 Minuten läuft für die Neudorf/Döbelner alles nach Plan. Doch dann kommt das Team ins Straucheln.

Die Handballer der HSG Neudorf/Döbeln sind mit einem 29:23-Erfolg gegen die HSG Riesa/Oschatz ins Viertelfinale des Sachsenpokals eingezogen. Für die Gastgeber war es nach dem 31:27 zum Saisonauftakt der zweite Erfolg gegen die Riesa/Oschatzer. Für Trainer Thomas Schneider, der den Kontrahenten einige Jahre betreut hatte, war es keine normale Begegnung. Spiele gegen den Ex-Verein seien immer etwas besonderes. "Ich bin froh, dass es mit einem guten Ende für uns ausgegangen ist", so der HSG-Trainer.
Zunächst lief für die Neudorf/Döbelner alles nach Plan. "Wir hatten den Gegner in den ersten 20 Minuten im Griff", analysierte Schneider. Über die Stationen 2:0 und 5:1 wurde die Führung beim 11:3 auf zwischenzeitlich acht Tore ausgebaut. Doch plötzlich bekam das Spiel der Gastgeber einen Knacks. "Wir haben uns nach 20 Minuten von der Gangart der Riesa/Oschatzer anstecken lassen", so Schneider. Die Begegnung wurde ruppiger. Für Tim Voigt und Martin Pratersch, der möglicherweise mit einer Sperre rechnen muss, endete das Spiel schon in der ersten Halbzeit, sie sahen beide eine Rote Karte. Auch aufseiten der Riesa/Oschatzer musste mit Lucas Schröber ein Akteur vorzeitig runter. Ihm droht ebenfalls eine Sperre.
Hatten die Gäste den Rückstand schon in der ersten Halbzeit auf vier Tore verkürzt, so setzten sie nach dem Seitenwechsel alles daran, noch weiter heranzukommen. Bis zum 22:18 konnten die Neudorf/Döbelner jedoch den Abstand von vier Toren halten. Danach kamen die Riesa/Oschatzer auf zwei Tore heran. Das Spiel drohte zu kippen. In dieser Phase machte sich der Einsatz von Alexander Bairich bezahlt. "Ich habe Alexander in der letzten Viertelstunde aufs Feld geschickt. Nicht nur seine drei Tore waren wichtig, sondern auch seine Zuspiele, die seine Mitspieler zu Treffern verwerten konnten", so Thomas Schneider. Auch dadurch gelang es den Gastgebern, den Vorsprung zum Ende hin wieder auszubauen.
"Der Sieg war verdient, doch die Roten Karten waren unnötig", so der Trainer. Neben Bairich verdiente sich auch Tobias Rudolph gute Noten. "Obwohl er zeitweise unter Sonderbewachung stand, war er mit zwölf Treffern unser bester Torschütze", lobte Schneider. Für beide Mannschaften war es das letzte Pflichtspiel im Jahr 2017. Während Riesa/Oschatz am 20. Januar in die Rückrunde startet, müssen die Neudorf/Döbelner erst eine Woche später ran.

HSG Neudorf/Döbeln - HSG Riesa/Oschatz 29:23 (16:12)
HSG Neudorf/Döbeln: Scheunert, Löffler, Richter (1), Bairich (3/1), Greim, Schörnig (1), Nötzel (2), Rudolph (12), Böttger (3), Grafe (2), Voigt, Leuschke (1), Schuster (1), Pratersch (3).
SR: Henker/Schirmacher (HC Elbflorenz). Zu: 300.




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