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Finale verschenkt




Döbelner Anzeiger, 11.04.2018

Die HSG Neudorf/Döbeln ist als Favorit ins Pokalspiel beim HV Chemnitz III gegangen. Das hat den Gegner nicht gestört.

Abpfiff. Die Sachsenligahandballerinnen der HSG Neudorf/Döbeln haben das Halbfinale im Sachsenpokal beim Verbandsligisten HV Chemnitz III mit 27:30 verloren. Konsterniert sinken die Gästespielerinnen auf ihre Wechselbank. Die Blicke sind leer, die Enttäuschung ist den Gesichtern deutlich abzulesen. Nach einer Weile rappeln sich die Spielerinnen auf und gehen zu ihren Fans. Auch die sind enttäuscht, ist doch mit der Niederlage das „Finale daheeme“ geplatzt. Stattdessen werden die Chemnitzerinnen am 28. April in Döbeln gegen ihre eigene zweite Vertretung, die Marienberg mit 32:30 besiegte, um den Pokalsieg kämpfen.

HSG-Trainer Daniel Reddiger hatte die Niederlage auch einen Tag später noch nicht verwunden. „Es war eindeutig eine Kopfsache. Viele Spielerinnen haben sich wohl schon vor dem Anpfiff im Finale gesehen. Das hat sich gerächt, weil es während des Spiels nicht gelungen ist, den Schalter umzulegen. Wir haben das Finale verschenkt. Das ist bitter, auch wenn die Saison insgesamt besser läuft, als viele erwartet hatten“, sagte Reddiger.

Die Anfangsphase der Begegnung verlief ausgeglichen. Nach zehn Minuten stand es 3:2 für die Chemnitzerinnen. Dann mussten die Gäste zwei Zeitstrafen hinnehmen, während die Schiedsrichter ähnliche Vergehen auf der Gegenseite nur mit einer Gelben Karte beziehungsweise Freiwurf bestraften. So sahen sich die Neudorf/Döbelnerinnen in der 16. Minute mit 3:8 im Hintertreffen. Allerdings stimmte bei der HSG in dieser Phase nicht viel. Zu oft wurde der Ball leichtfertig hergeschenkt, zudem wurden gute Chancen ausgelassen.

Doch dieser Rückstand schien die Gäste wachzurütteln. Das Zusammenspiel klappte etwas besser und Stephanie Ehrenberg im Tor brachte ihr Team mit mehreren Paraden wieder ins Spiel. Lohn war der Ausgleich zum 9:9 nach 22 Minuten. Doch eine eigene Führung gelang den Neudorf/Döbelnerinnen nicht. Im Gegenteil, nach



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