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Trauerspiel in zwei Akten: Halbzeit eins und Halbzeit zwei


Die HSG-Handballer enttäuschen nach der Riesa-Pleite auch zu Hause.

Döbelner Anzeiger, 08.03.2011

Und so machte sich auch nach dem Spiel gegen Zwönitz die Enttäuschung breit, wurde die ohnehin für Neudorf/Döbelner Verhältnisse spärlich gefüllte Halle vom Publikum fast fluchtartig verlassen. Zurück blieb auf dem Spielfeld eine enttäuschte, fast ratlos wirkende HSG-Mannschaft.
Symptomatisch für die Situation war eine Szene etwa 60 Sekunden vor der Schlusssirene: HSG-Akteur Michael Priemer wirft aus halbrechter Position, der Zwönitzer Torhüter Ranft reißt die Arme hoch, pariert den Ball und grinst Priemer an. Der wendet sich enttäuscht ab, weil die Niederlage nicht mehr zu verhindern ist. Ohne Matthias Morgner, der sich beim Aufwärmen verletzte, hatten die Gastgeber oft das schlechtere Ende für sich. Sei es, weil die Neudorf/Döbelner vor dem Tor oft gute Chancen ausließen oder weil auf der anderen Seite die Zwönitzer nach von Scheunert parierten Würfen mehrmals eine zweite Chance bekamen und diese dann verwerteten. Insbesondere HSV-Akteur Köhler war von der HSG-Deckung kaum zu stellen. Er allein brachte es auf zwölf Treffer.
Dabei hatten es die Gastgeber selbst in der Hand, als Sieger vom Spielfeld zu gehen. Nach einer von den Abwehrreihen dominierten ersten Halbzeit lagen sie mit 11:13 zurück, kämpften sich aber mit zwei guten Aktionen nach dem Wechsel wieder heran. Auch die erneute Führung der Gäste (15:17, 17:19) steckte die Heimsieben weg. Beim Zwischenstand von 22:22 parierte Enrico Scheunert mehrere Würfe der Zwönitzer, doch die darauf folgenden Gegenstöße der Neudorf/Döbelner brachten nichts ein. So setzte sich der HSV vier Minuten vor Schluss auf drei Tore ab (22:25) und brachte diesen Vorsprung über die Zeit. HSG-Trainer André Richter sagte dem Döbelner Anzeiger: „Wir haben den Sieg mit einer schwachen Chancenverwertung verschenkt.“ DA/dwe/fk)

HSG Neudorf/Döbeln: Nabor, Scheunert, Reddiger (2), Händler (6/3), Fischer (1), Perge (1), Blech (2), Kater (3), Hälsig (6), Henoch (2/2), Priemer (2)
Zwönitzer HSV 1928: Beckmann, Ranft, Köppa (2), Kinder (1), F. Schuster (2), Martinek (5), Hartenstein (5), M. Schuster (1), Köhler (12/2), Süß, Brömmer, Sajenev
Schiedsrichter: Moritz/Schlorke (SG LVB Leipzig)
Zuschauer: 250




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