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Die fetten Jahren sind vorbei




Döbelner Anzeiger, 22.09.2011

Beifall hat es bei der Verabschiedung von vier verdienstvollen Spielern gegeben. Das Spiel danach war eine Enttäuschung.
Über 800 begeistert mitgehende Fans, Sachsenpokalgewinne oder auch Spitzenplatzierungen in der Liga. Dieses Kapitel ist mit der Verabschiedung der verdienstvollen Matthias Morgner, Michael Priemer, Lars Fischer und André Richter vorerst Geschichte.
Etwa 300 Zuschauer, die treuesten der treuen, hatten nach der Auswärtspleite der Vorwoche in Kamenz den Weg zum Sachsenligaspiel in die Döbelner Stadtsporthalle gefunden. Was sie erlebten, war aus Döbelner Sicht alles andere als eine handballerische Offenbarung. Die Abstimmung und das Zusammenspiel fehlte, beste Chancen wurden nicht genutzt, und im Angesicht der Niederlage eröffnete man am Ende auch noch verbale Nebenkriegsschauplätze. Neuzugang Alexander Bairich quittierte dies mit einer Roten Karte nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe. Völlig unnötig, da zu diesem Zeitpunkt bereits die 20:33-Niederlage in Sack und Tüten und die meisten der HSG-Fans im Abmarsch begriffen waren. „Man war das schwach. Die Saison ist noch lang, ich habe richtig Angst“, so diskutierten Fans auf dem Nachhauseweg.
HSG-Trainer Udo Schiweck fand nach dem Spiel klare Worte: „Diese Niederlage war eine mentale Sache. Die Spieler müssen 60 Minuten lang den Sieg wollen, egal wie es steht. Wir müssen noch mehr das Zusammenspiel trainieren, mehr in der Abwehr miteinander reden und mit dem Körper arbeiten. Das Rückzugverhalten stimmte nicht, die Chancenverwertung war schwach. Ansätze waren da, aber mehr nicht.“ Diese Ansätze waren nur in der ersten Halbzeit zu erkennen. Nach anfänglichem Rückstand (1:4) kämpften sich die Neudorf/Döbelner wieder heran (5:5). Doch danach verloren die Gastgeber den Faden, mussten nach dem 6:6 sieben Gegentore in Folge hinnehmen. Zur Pause führten die Görlitzer mit fünf Toren Differenz (11:16).
In Hälfte zwei bestraften die Gäste die Fehler der HSG-Akteure rigoros. Zudem waren die Gastgeber nach Zeitstrafen mehrfach in Unterzahl auf den Spielfeld und verloren letztendlich 20:33.
HSG Neudorf/Döbeln: Halwaß, Scheunert, Reddiger, Stieler, Koy (2), Seefeld, Bairich (1), Weber (4), Händler (8/4), Perge, Schumann (3), Hälsig (2), Blech, Henoch. SV Koweg Görlitz: Purschke, Matthieu, Noack (3), Kuwano (9), Hentschel, Rechner, Türkowsky (8/2), Besser-Wilke (4), Krause, Meißner, Biele, Masat (2/1), Vanek (7). Schiedsrichter: Franke/Kotte (HSV Weinböhla). Zuschauer: 300



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