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Handball – Sachsenpokal Favoritensieg




Döbelner Anzeiger, 15.12.2015

Von Dirk Westphal 

Die Männer der HSG Neudorf/Döbeln gewinnen ihr Pokalspiel in Radeberg deutlich und ziehen ins Viertelfinale ein.

Die nächste Hürde zum erneuten Finale „dorheeme“ ist genommen. Mit einem 38:26 (20:12)-Auswärtssieg beim Verbandsligaaufsteiger Radeberger SV sind die Männer der HSGNeudorf/Döbeln souverän ins Viertelfinale des Sachsenpokals eingezogen.

Neu in den Reihen der Mittelsachsen präsentierte sich ein verlorener Neudorf/Döbelner Sohn: der zweitligaerfahrene 29-jährige Martin Pratersch läuft ab sofort wieder für seinen alten Verein auf. Spielertrainer Steve Böttger: „Mit seiner Erfahrung aus höheren Ligen und seiner Körpergröße kann er uns in der Abwehr Stabilität verleihen und ist außerdem ein Gewinn für unser Spiel.“

Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich der Sachsenligist absetzte und zur Halbzeit bereits klar führte. Im zweiten Durchgang besann sich die HSG-Sieben nach einer kurzen Schwächephase wieder auf ihr Spiel (20:25), legte eine Schippe drauf und gewann dieses Pokalspiel erwartungsgemäß auch in der Höhe verdient mit zwölf Treffern.

Radeberger SV - HSGNeudorf/Döbeln 26:38(12:20)

HSG Neudorf/Döbeln:Halwaß (1/1), Scheunert, Pratersch (2), Winkler (4), Bairich, Händler, Hauck, Voigt (1), Blech (3), Richter (7), Rudolph (7), Herrmann, Perge (1), Böttger (10/7). SR:Dietel/Fiedler (Glauchau/Meerane).Zu: 100.

 
Kurzinterview

„Einmal den Pokal halten“

Alex Winkler (20) gehört zu den jungen Wilden im HSG-Team. Der DA sprach mit ihm über das letzte Spiel und seine Ziele.

Alex Winkler, herzlichen Glückwunsch erst mal zum Einzug ins Viertelfinale des Sachsenpokals. Gibt es auch 2015/16 wieder ein Finale zu Hause?

Ich gehe nicht davon aus, aber es ist das oberste Ziel. Denn den Spaß aus der vergangenen Saison, hier das Finale zu spielen, möchte ich mir nicht entgehen lassen.

Wenn man auf das Ergebnis schaut, könnte man meinen, Radeberg war ein Aufbaugegner zur rechten Zeit?

Ich denke mal, dass wir mit einer Favoritenrolle nach Radeberg gefahren sind. Das ist immer schwierig. Aber nach den zwei Spielen, in denen wir nicht punkten konnten, war es ein erfolgreicher Abschluss 2015. Für uns alle war es wichtig, in Radeberg zu gewinnen. Dabei war unser Kleiner, Zauberfuchs Steve Böttger, mit Drehern und Hebern sehr kreativ und erfolgreich. Wenn er das liest, bekomme ich sicher eine Strafe. Aber die nehme ich in Anbetracht seiner Leistung gerne in Kauf.

Mit vier Treffern von 38 zeigten Sie sich diesmal eher genügsam, wie sind Sie mit Ihrer Leistung zufrieden gewesen?

Vorweg muss man sagen, dass ich nach einer Ellenbogenverletzung noch nicht richtig fit bin. Das wird sich, hoffe ich, in der Weihnachtspause legen. Diese Blessur hat auch zu einer gewissen Unsicherheit und größerer Vorsicht geführt, mich nicht noch weiter zu verletzen.

Wie schätzen Sie die Saisonleistung der Mannschaft bislang ein?

Wir können durchaus zufrieden sein mit den erreichten Punkten und teilweise den Leistungen. Vor allem zu Hause, wenn man die Statistik anschaut. Auswärts ist noch Luft nach oben.

Sie spielen die zweite Saison in Döbeln, fühlen Sie sich hier bereits heimisch?

Ich würde mich schon als Döbelner bezeichnen, habe mich von der ersten Minute an wohlgefühlt. Auch weil ich von der Mannschaft wie von einer Familie aufgenommen wurde. Vor vier Monaten bin ich nach Döbeln gezogen und habe hier eine Ausbildung begonnen.

Was möchten Sie mit dem Team erreichen? Diese Saison und überhaupt?

Nach dem Pokalfinale habe ich bereits gesagt, dass ich den Pott einmal in der Hand halten will. Ansonsten wollen wir starke Gegner ärgern, Punkte holen, die Klasse halten, um am Ende sagen zu können; „Wir haben eine geile Saison gespielt!“

Es fragte: Dirk Westphal





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