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Abstieg mit Topleistung?




Döbelner Anzeiger, 28.04.2016

Die Neudorf/Döbelner haben den Vizesachsenmeister LHV Hoyerswerda aus der Halle gefegt. Genützt hat es nichts.

Neudorf/Döbeln. Mit einem 29:21 (15:13)-Sieg haben die Sachsenligahandballer der HSG Neudorf/Döbeln am letzten Spieltag noch einmal bewiesen, zu was sie fähig sind. Gegner war kein Geringerer als Sachsens Vizemeister LHV Hoyerswerda, dem angesichts der Klatsche in Mittelsachsen gar nicht so recht nach Feiern zumute war. Allerdings hielt sich auch bei den Gastgebern die Freude in Grenzen. Denn nach Stand gestern müssen sie als Tabellenzehnter den bitteren Gang in die Verbandsliga antreten, auch wenn es noch Varianten gibt, die das ändern könnten.

Die Konstellation vor der Partie HSG Neudorf/Döbeln gegen den LHV Hoyerswerda war klar. Nur ein Sieg würde die Mittelsachsen im Rennen um den neunten Tabellenplatz halten. Allerdings dürfte parallel der punktgleiche OHV Cunewalde nicht beim EHV Aue gewinnen, da die Neudorf/Döbelner beide Spiele gegen die Oberlausitzer verloren hatten und bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt. Rund 500 Handballfans aus der ganzen Region waren gestern in die Stadtsporthalle gekommen, um sich den Neudorfer Part dieses Abstiegskrimis nicht entgehen zu lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Gastgeber präsentierten sich gegen die favorisierten, aber ersatzgeschwächten Lausitzer voll auf der Höhe des Geschehens und setzten sich frühzeitig ab. Zwar gelang es dem Vizemeister, Ende der ersten Halbzeit nochmals zu verkürzen, doch zur Pause stand eine Zwei-Tore-Führung der Gastgeber auf der Anzeigetafel.

Unter dem Jubel der Fans machten die Neudorf/Döbelner im zweiten Abschnitt richtig Dampf. Enrico Scheunert im HSG-Tor steigerte sich zu einer Spitzenleistung und ließ die Hoyerswerdaer Werfer immer wieder verzweifeln. Zudem verdienten sich Martin Pratersch in der Deckung sowie Marcel Schumann mit sechs Treffern Bestnoten. „Man kann jetzt nicht richtig planen, das ist großer Mist“, kommentierte Trainer Matthias Morgner die ungewisse Situation über einen eventuellen Ligaverbleib. Deshalb hakt er das Spiel und die Situation auch ab und macht eine klare Ansage: „Ab sofort gilt das Augenmerk der Vorbereitung auf das Sachsenpokalfinale gegen die SG Leipzig/Zwenkau am kommenden Sonnabend. Das ist jetzt das Wichtigstes, denn diesmal wollen wir den Pokal ziehen!“

Und vielleicht ist dann auch geklärt, in welcher Spielklasse die HSG Neudorf/Döbeln dann spielt, und es darf doppelt gefeiert werden. Ob das so sein wird, weiß niemand und so sagt Spielertrainer Steve Böttger: „Wir sind mit dem Abstieg jetzt von der dritten Liga abhängig. Das ist kompliziert und natürlich riesengroßer Mist. Aber eingebrockt haben wir uns das selbst, als wir Spiele gegen direkte Konkurrenz verloren haben. Das ist schon sehr deprimierend. Aber jetzt liegt unsere volle Konzentration auf dem Sachsenpokal, um ihn diesmal zu holen, nachdem wir ihn vergangene Saison denkbar knapp verloren haben!“



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