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HSG-Sieben bleibt hinter Görlitz


Sachsenliga Männer SV Koweg Görlitz - HSG Neudorf/Döbeln 28:21 (14:10)

Döbelner Anzeiger, 29.11.2010

Die Neudorf/Döbelner trafen auf eine Görlitzer Mannschaft, die zuletzt fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen, damit ins Viertelfinale des HVS-Pokals eingezogen war und sich in der Tabelle ein Stück nach oben gespielt hatte. Entsprechendes Selbstvertrauen des Gegners mussten die Gäste also überwinden und das gelang ihnen am Ende nicht. Auch bedingt durch Verletzungspech, aber vor allem durch die schwache Chancenverwertung setzte es für die HSG-Akteure an der Neiße eine deutliche 21:28-Niederlage. Dadurch verpassten die Gäste die Gelegenheit, an den Görlitzern in der Tabelle vorbei zu ziehen. Für die HSG ging es um einen Rang nach hinten, weil der HVH Kamenz sein Spiel gegen Zwönitz klar gewann und nun Rang sieben einnimmt.

Frühes Verletzungspech

Zu Beginn der Begegnung dominierten die Abwehrreihen. In den ersten zehn Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaft absetzen (2:2). Danach verschafften sich die Görlitzer mit zwei Toren einen kleinen Vorsprung. In dieser Phase schied Matthias Morgner verletzt aus. Die Gäste mussten ihre Abwehr umstellen und die dadurch bedingten Probleme nutzten die Gastgeber, um den Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore zu erhöhen. Grund dafür war aber auch bereits zu diesem Zeitpunkt die mangelnde Chancenverwertung auf Seiten der HSG. Immerhin parierte Torhüter Nico Nabor einige schwer zu haltende Bälle und hielt so seine Mannschaft noch im Spiel.

In der Halbzeit erinnerte Trainer André Richter seine Mannschaft daran, gegen die zu erwartende defensive Grundhaltung der Görlitzer die richtigen Mittel anzuwenden. Die beherzigte seine Worte und konnte den Rückstand auf zwei Tore verkürzen. Erneut wurden die Gäste aber durch eine schwache Chancenverwertung zurückgeworfen. Immer wieder gelangen der Heimsieben nach den vergebenen Angriffen der Neudorf/Döbelner Kontertore.

Gastgeber zieht davon

Hinzu kam das Hadern mit den Entscheidungen der Schiedsrichter und entsprechende Zeitstrafen. So setzten sich die Görlitzer wieder deutlich ab, lagen Mitte der zweiten Hälfte mit 25:17 in Führung. HSG-Torhüter Enrico Scheunert verhinderte mit seinen Paraden schlimmeres, doch daran konnten sich seine Vorderleute nicht hochziehen. Zudem blieb das Verletzungspech den Gästen „treu“. In der Schlussphase musste auch noch Marcel Schumann, der bis dahin ein gutes Spiel gemacht hatte, verletzt ausscheiden.
Trainer André Richter sagte dem Döbelner Anzeiger: „Wir sind letztendlich an uns selbst gescheitert, haben Chancen herausgespielt, diese aber nicht konsequent genutzt. So kann man kein Spiel gewinnen. Mit der Leistung in der Abwehr sowie der beiden Torhüter war ich zufrieden, doch im Angriff haben wir uns zu viele einfache Fehler geleistet. Die Verletzungen kommen erschwerend hinzu, sind aber keine Ausrede.“ (DA/fk)

SV Koweg Görlitz: Purschke, Inamoto, Noack (1), Vogt (10), Franke, Yomekura (4), Brendler (3), Rechner, Cürkowsky (4/2), Wilke (1), Hentschel, Vanek (5)

HSG Neudorf/Döbeln: Nabor, Scheunert, Reddiger (2), Schumann (6/3), Priemer (1), Händler (6/2), Perge (1), Fischer (3), Morgner, Kater 81), Hälsig (1)

Schiedsrichter: Olbrich (SV Lok Schleife)/Schmidt (USG Chemnitz)
Zuschauer: 350




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