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Der lange Weg zurück




Döbelner Anzeiger, 14.12.2018

HSG-Spieler Alex Winkler hat sich vor 13 Monaten schwer verletzt. Der Weg zurück ist lang und von Rückschlägen begleitet.

Groß war der Schock im November 2017, als Alex Winkler am gegnerischen Wurfkreis liegenblieb. Kreuzbandriss hieß die Diagnose. Ein langer Weg zurück begann für den 23-jährigen Topwerfer der HSGNeudorf/Döbeln. Geprägt war dieser von Rückschlägen, wie einen Bänderriss im Herbst. Mittlerweile sitzt er zumindest wieder auf der Bank und versucht seine Truppe zu unterstützen. So wie im gestrigen Heimspiel gegen den SV Koweg Görlitz, mit dem einer der Meisterschaftsfavoriten in der Stadtsporthalle anreiste. Geholfen hat es vor der Weihnachtspause eher nicht. Die Ostsachsen traten die Heimreise mit einem 32:25-Sieg an.

Wie Alex Winkler, der vergangene Woche ins komplette Mannschaftstraining eingestiegen ist, versucht, den Anschluss herzustellen, so sucht die ganze HSG-Mannschaft – trotz hochwichtiger Siege gegen die Kellerkinder HSG Riesa/Oschatz und HVH Kamenz – die Form der Vorsaison. Die endete auf Platz vier und mit dem Landespokalsieg sehr erfolgreich. Auch das Spiel gegen Görlitz spiegelte die derzeitige Situation im Neudorf/Döbelner Handball wider. Zumindest wiesen die Mittelsachsen bis zur Halbzeitpause nach, einer solchen Spitzenmannschaft Paroli bieten zu können. Bis zum 12:15-Pausenstand blieben sie zumindest in Schlagweite. „Von draußen zuzuschauen ist schon eine neue Erfahrung für mich. Das belastet einen emotional eindeutig mehr, als wenn man selbst mitspielt“, sagt Winkler, der auch die A-Jugend des Vereins als Trainer betreut. Dann allerdings musste er mit versteinerter Miene ansehen, wie eine ganz schlechte Wurfquote seiner Teamgefährten dazu führte, dass sich die Görlitzer bis zur 36. Minute auf 13:20 absetzten. „Die Chancen, die wir uns erarbeitet haben, die musst du machen. Da haben wir einfach zuviel weggelassen“, sagte HSG-Trainer Thomas Schneider. „Das wird von so einem Kontrahenten einfach bestraft, auch weil wir in der Abwehr phasenweise zu passiv standen und zugeschaut haben, was der Gegner treibt.“ Entsprechend hoffen die Verantwortlichen auch auf den Wiedereinsatz von Alex Winkler. „Mitte Januar bin ich topfit. Das ist der Plan. Ein Jahr Pause ist kein Zuckerschlecken. Ich merke das selber, dass manche Spielzüge noch nicht drin sind. Und auch die Pumpe muss noch mal auf Vordermann gebracht werden. Die ist noch nicht so in Form, wie ich mir das vorstelle. Aber das wird, denn der Körper vergisst nicht“, sagte er, wobei sein Trainer noch etwas bremst. „Stück für Stück werden wir ihn heranführen. Heute durfte er ja schon einen Siebenmeter werfen. Mit dem hat er sich eingereiht, ins Spiel der vergebenen Chancen“, sagt Schneider. Der hofft, dass im Januar der lange Weg der HSG-Mannschaft zur Vorjahresform und der von Alex Winkler zurück zu alter Stärke erfolgreich endet. Um gemeinsam die für den Klassenerhalt nötigen Punkte einzufahren und kommende Saison mit weniger Problemen neu anzugreifen.

HSG Neudorf/Döbeln - SV Koweg Görlitz 25:32 (12:14)

HSGNeudorf/Döbeln: Scheunert, Löffler, Richter (3), Winkler, Bairich (4), Ettelt (1), Wilke (2), Schörnig, Schubert, Tix (1), Sperling (6), Voigt, Riedel (2), Berger (6). SR: Domaschke/Rothe (Dresden). Zu: 250.



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